Mode & Marken /3. Mai 2017

Auf eleganten Sohlen: der Dandy-Look für den Frühling

Frau mit edlen Lackschnürern in Rot

Dandy – ein Wort, das auf der Zunge zergeht wie Vanilleeis und der Gedanke an die schick gekleideten britischen Herren, die sich hinter dem Begriff verbergen. Genau das Richtige, um die warme Jahreszeit modisch zu begrüßen, finden Sie nicht auch? Und obwohl der echte Dandy eine Errungenschaft des 19. Jahrhunderts ist, bekommt er in der Mode gerade wieder mächtig Aufwind.

Der Look mit den klassischen, sehr eleganten Kleidungsstücken geht wohl zurück auf George Bryan Brumell, genannt Beau. Zu einer Zeit, als man sich allerorten gegen die strengen viktorianischen Kleidungsvorschriften und Lebensideale wandte, revolutionierte er die Herrenmode und legte damit den Grundstein für die modische Ausstattung eines echten Gentlemans, wie sie noch heute Gültigkeit hat: feine Stoffe in gedeckten Farben, Halstuch oder Krawatte, Anzug, Weste, Sakko oder Dinnerjacket – das Ganze nur aus erlesenen Materialien wie Kaschmir, Samt oder Seide und in möglichst extravaganten Schnitten.

Ladies and Gentlemen!

Frau mit glänzend schwarzen Slippern
Was das alles mit Ihnen zu tun hat? Sehr viel, denn der Dandy-Look ist in dieser Saison auch für die Damen salonfähig und funktioniert zu vielen Anlässen! Doch keine Angst, Sie müssen nicht über das Vermögen eines britischen Lords verfügen, um modisch mitzumischen. Der maskuline Look für Ladies lässt sich mit ein paar wenigen Basics kreieren, denn im Kern ist der Dandy vor allem eins, nämlich zurückhaltend elegant: Eine schmale schwarze Hose und eine weiße Hemdbluse oder sogar ein Herrenhemd, mehr braucht es an Grundausstattung gar nicht. Der Dandy legt Wert auf Details: ein luftiges Tuch, vielleicht stilecht im Paisley-Muster, eine karierte Weste oder, wer mag, eine freche Schiebermütze, schon ist das Outfit – fast! – perfekt.

Die Erste, die den Dandy-Look zur Perfektion brachte, war übrigens eine berühmte deutsche Künstlerin, die vielen nur als Protagonistin in „Der blaue Engel“ in Erinnerung geblieben ist. Berüchtigt für ihre damals noch rein gar nicht gesellschaftsfähigen Hosen, die sie zu jeder Tageszeit trug – eine modische Revolution, die sich nur sehr wenige Frauen in dieser Zeit trauten. Wenn Sie den Dandy-Look nicht ganz so streng mögen, brechen Sie ihn modisch ein wenig auf und ersetzen Sie die strengen weißen Blusen oder Hemden durch ein verspielteres Modell oder betonen Sie mit schönen Accessoires und ausdrucksstarkem Make-up Ihre Weiblichkeit. Eine lange Perlenkette oder ein schön geschminkter Mund geben dem Trend einen herrlich femininen Touch.

Oben hui, unten … hui!

Frau mit braunen Lackslippern
Besonderen Wert legte der Dandy natürlich auf sein Schuhwerk. Um das elegante Outfit zu vollenden, griff man meist zum klassischen Budapester. Inzwischen gibt es preisgünstigere, doch ebenso modebewusste Alternativen, um dem Look den markanten letzten Schliff zu verpassen.

Charakteristisch für den Dandy-Schuh ist die sehr gerade und etwas breitere Form mit einer ausgeprägten Sohle: nicht nur hübsch, sondern auch bequem. Ein auffallend schönes Modell ist der Schnürschuh von Schneider in einem tollen Grauton. Er weist die für den Look typische abgerundete Kappe auf sowie die Lyra-Lochung, die ihn gleichzeitig ganz dezent weiblicher wirken lässt. Das hochwertig bedruckte Veloursleder gibt dem Schuh einen extravaganten Akzent – wie geschaffen für Ihren stilsicheren Auftritt. Die flexible Laufsohle garantiert bequemes und gesundes Laufen, genau wie die schlanke Passform und der gepolsterte Schaftrand, die für guten Fersenhalt sorgt. Die gepolsterte, lederbezogene Korkdecksohle ist herausnehmbar und der Schuh für lose » Einlagen geeignet. Der kleine Blockabsatz ist vor allem bei Problemen mit der Achillessehne von Vorteil.

grauer Schnürer mit profilierter Sohle

Frühling & Dandy – die perfekte Kombination. Wir mögen den minimalistisch-eleganten Look und die freche, augenzwinkernde Attitüde, die uns vor allem eines sagen will: Genießen Sie das Leben!

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