Mode & Marken /25. März 2019

Die Geschichte der Pumps: Zeitlose Klassiker und elegante Hingucker

Vamos Geschichte Pumps

Es gibt Kleidungsstücke, die einfach zeitlos sind und in jeden gut sortierten Kleiderschrank gehören. Gut sitzende Jeans, das „Kleine Schwarze“ und eine rustikale Lederjacke sind solche Klassiker, die scheinbar nie aus der Mode kommen und jede Saison aufs Neue modern interpretiert werden. Und noch ein ganz besonders vielseitiges Allroundtalent darf in keinem Schuhschrank passionierter Modeliebhaberinnen fehlen: Der Pump. Ob zu feierlichen Anlässen wie Hochzeiten und Geburtstagen, als schicke Begleiter zu eleganten Büro-Outfits oder in Kombination mit einem edlen Abendkleid – Pumps sind unheimlich vielseitig und erobern unsere Herzen dank zeitlosen Designs und raffinierten Details immer wieder im Sturm. Schließlich kann Frau nie genug Schuhe besitzen, oder? Obwohl… wussten Sie, dass das schicke Schuhwerk im 17. Jahrhundert erstmals für einen Mann angefertigt wurde? Wir haben uns auf die historischen Spuren unseres liebsten Schuhklassikers begeben und verraten Ihnen noch dazu, wie Sie die eleganten Damenschuhe stilsicher kombinieren.

Vom Schuh für den kleinen Mann zum Lieblingsmodell moderner Damen

Vamos Geschichte Pumps

Die Geschichte des Pumps geht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Bereits im Jahr 1661, so heißt es, wurde der Schuh mit Absatz erstmalig für Monsieur Philipp I. d´Orléans, dem Bruder vom französischen Prinzen Louis XIV, angefertigt. Auf Grund seiner geringen Körpergröße wurde der Herzog von seiner Frau verspottet und wollte ihre Erniedrigungen nicht mehr auf sich sitzen lassen. Am Hof verschiedener Herrscher wurde das elegante Schuhwerk mit kleinem Absatz daraufhin vor allem von Hoflakaien, also von Dienstboten, getragen und mit weißen Kniestrümpfen und Kniebundhosen kombiniert. Mitte des 18. Jahrhunderts entdeckten die Dandys, elegant gekleidete Männer, die besonders viel Wert auf ihr Äußeres legten, die schicken Schuhe für sich und kombinierten sie zu modernen Anzügen und koketten Hüten. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts begannen schließlich auch modebewusste Damen, Pumps zu tragen, die eine elegante Alternative zu dünnen Slippern aus Stoff bildeten. Und auch auf dem Tanzparkett kamen die Absatzmodelle in dieser Zeit vermehrt zum Einsatz. Durch ihren hohen Tragekomfort boten Sie Damen und Herren gleichermaßen jede Menge Halt und sorgten noch dazu für optisch gestreckte Beine. Heutzutage stehen Pumps vor allem für Weiblichkeit und feminine Eleganz und bilden in verschiedensten Ausführungen die idealen Begleiter zu elegant-grazilen Outfitkombinationen.

Überraschend vielseitig: Pump ist nicht gleich Pump

Vamos Geschichte Pumps

Die Bezeichnung „Pump“ stammt ursprünglich aus dem Englischen und beschreibt einen weit ausgeschnittenen, ansonsten jedoch geschlossenen Halbschuh mit flacher Sohle und einem mindestens 3 und maximal 9,5 cm hohen Absatz, der in seiner Form und Breite variiert. Die Absatzhöhe ist außerdem auch das entscheidende Kriterium, welches den Pump von High Heels unterscheidet: High Heels verfügen meist über höhere Absätze und werden umgangssprachlich auch als „Stöckelschuhe“ bezeichnet. Klassische Pumps sind auf Grund ihrer Absatzhöhe von 9,5 cm besonders beliebt, da sie optisch die Beine strecken und Ihnen zudem zu einem eleganten und anmutigen Gang verhelfen. Ebenfalls sehr beliebt und die idealen modischen Begleiter für Ihre sommerlich-schicke Abendgarderobe sind Peeptoe-Pumps, bei denen durch eine kleine Öffnung an der Fußspitze die Zehenpartie freigelegt wird. Für einen hohen Tragekomfort sorgen hingegen bequeme Modelle mit Keilabsatz. Dank des durchgehenden Absatzes fällt es Ihnen leichter, Ihr Gleichgewicht zu halten. Zudem verlagern Sie weniger Gewicht auf Ihren vorderen Fußballen und vermeiden somit lästige Fußschmerzen. Ebenso angenehm tragen sich modische Plateau-Pumps. Die auffälligen Trendmodelle verfügen über eine hohe Sohle im vorderen Fußbereich und sorgen ebenfalls für optisch schön gestreckte Beine. Einer unserer absoluten Favoriten ist jedoch der anmutige Slingpumps. Die Pump-Variante mit Riemchen und offener Ferse wirkt trotz des kleinen Absatzes wunderbar elegant und lässt sich nicht nur schick, sondern auch lässig-leger kombinieren.

Ein Schuh für jeden Anlass – Pumps kombinieren leicht gemacht

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Pumps verleihen Ihrem Gang Anmut und Eleganz und strecken optisch Ihre Beine. Besonders als grazile Begleiter zu weit schwingenden Midiröcken, leichten Sommerkleidern oder edlen Abendroben eignen sich die schicken Schuhmodelle ideal. Einen schönen Kontrast zu farbenfrohen Kombinationen bilden zudem beige- und cremefarbene Pumps. Dunkelblaue oder schwarze Businesskostüme können Sie mit klassischen Pumps in Schwarz und Grau oder, für die besonders mutigen Modeliebhaberinnen unter Ihnen, mit auffälligen Exemplaren in Rot oder mit Animal-Print spielend leicht optisch aufwerten. Und auch im Zusammenspiel mit klassischen, gerade geschnittenen Jeans oder seriösen Hosenanzügen sorgen die Trendmodelle für jede Menge feminine Eleganz. Galten weiße Pumps zudem lange Zeit als die idealen Brautschuhe, so gehören Sling-, Plateau- oder Riemchenpumps in Weiß derzeit besonders in Kombination mit Jeanshosen im Used-Look zu den absoluten Trendmodellen der Saison. Und doch runden klassische Pumps in strahlendem Weiß vor allem wunderschöne Brautkleider gekonnt ab und garantieren der Braut dank kleinem Absatz und funkelnden Details einen sicheren und stilvollen Gang zum Altar. Was für Allroundtalente!

Verraten Sie uns, wie viele Pumps-Modelle in Ihrem Schuhschrank zu finden sind, liebe Leserinnen? Wir tippen auf eine stattliche Sammlung, bestehend aus den unterschiedlichsten Modellen! Bei der großen Auswahl an Designs und Farben ist das jedoch nicht weiter verwunderlich – die nächste Feierlichkeit kommt zudem bestimmt und bis dahin wünschen wir Ihnen viel Freude beim Ausführen Ihrer Lieblingsmodelle.

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