Bewegung /21. Oktober 2016

Gesund genießen im Herbst – leckere Rezepte zum Nachkochen

Auswahl an Gemüsesorten um eine Schiefertafel gelegt

Die warme Jahreszeit mit leckeren Früchten und leichten Salaten liegt nun hinter uns, aber Sie müssen sich keine Sorge machen: Auch der Herbst bietet mit seinen kühleren Temperaturen noch eine reiche Vielfalt an Gemüse, Obst und Co., um daraus leckere und gesunde Gerichte zu zaubern. Wir stellen Ihnen heute zwei sogenannte Klassiker der Herbstküche vor und beschreiben Ihnen, wie Sie diese schnell und einfach nachkochen können. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und natürlich guten Appetit.

Herbstklassiker 1: Flammkuchen

Was wäre der goldene Herbst ohne knusprig frischen Flammkuchen? Die elsässische Spezialität ist zwar nicht gut für den Hosenbund, dafür zergeht der große Krosse aber auf der Zunge umso mehr. Das Geheimnis eines guten Flammkuchens liegt im Teig: dünn, dünner, perfekt.

Achten Sie daher beim Ausrollen des Teiges darauf, den Teig wirklich so dünn wie möglich auszurollen. Aber nicht nur der Teig, sondern auch der Belag spielt eine große Rolle. Im Gegensatz zur Pizza, dem äußerlich nahen Verwandten des Flammkuchens, wird hier nämlich statt mit Tomatensauce mit Sauerrahm oder – wer es etwas leichter möchte – mit Crème fraîche gearbeitet. Echte Feinschmecker schwören auf leicht säuerlichen Ziegenrahm, der dem Ganzen eine besonders würzige Note verleiht.
Flammkuchen auf Holzbrett mit Rosmarinzweigen

Rezept für einen klassischen Flammkuchen nach Elsässer Art

Für den Teig benötigen Sie 220 g Mehl mit ca. 120 ml Wasser und 10 g frischer oder getrockneter Hefe. Mischen Sie zuerst das Wasser mit der Hefe und fügen Sie dann das Mehl hinzu. Würzen Sie die Masse mit einer Prise Zucker, Salz und einem Esslöffel Olivenöl und lassen Sie den Teig dann für 45 Minuten an einem warmen Ort ruhen.

Hacken Sie ca. 200 Gramm Zwiebeln in kleine, feine Stücke und schneiden Sie 250 Gramm Speck in Streifen. Verrühren Sie 200 Gramm Sauerrahm und würzen Sie die Masse je nach Geschmack mit Salz und Pfeffer. Nachdem der Teig gegangen ist, geht es ans Ausrollen. Rollen Sie den Teig so dünn wie möglich auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech aus und bestreichen Sie den Teig zuerst mit dem Sauerrahm und dann mit den Zwiebel – und Speckstückchen. Backen Sie den Flammkuchen abschließend für ca. 10 Minuten bei 225 Grad Umluft.

Herbstklassiker 2 : Kürbissuppe

Herbstzeit ist Kürbisszeit: Kaum ein anderes Gemüse erfreut sich im Herbst so großer Beliebtheit. Mittlerweile ist die Auswahl an Kürbissorten in Deutschland zu einer beachtlichen Größe herangewachsen und so gibt es auch eine schier unendliche Vielfalt an Rezepten.

So können Sie neben Kürbissuppe Ihre Lieben auch mit gebackenen Kürbisstreifen, leckerem Kürbis-Risotto oder auch mit Kürbispüree verwöhnen. Besonders lecker, aber für viele zuerst etwas ungewöhnlich, ist der amerikanische Thanksgiving-Klassiker Kürbiskuchen, der auch hierzulande immer mehr Anhänger findet. Da aber fast nichts so gut schmeckt wie eine selbstgemachte Kürbissuppe, stellen wir Ihnen heute unser Lieblingsrezept vor.
Schale mit Kürbissuppe und verschiedenen Sorten Kürbissen

Rezept für Kürbiscremesuppe

Sie benötigen 2 EL Butter oder Öl, ca. 1 kg Kürbis (am besten Hokkaido), 2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 1 Liter Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss und 200 g Schlagsahne.

Halbieren Sie zuerst den Kürbis und entfernen Sie alle Kerne. Schneiden Sie danach das Kürbisfleisch in kleine Stücke. Im Gegensatz zu vielen anderen Sorten kann man die Schale des Hokkaido-Kürbisses bedenkenlos mitessen. Nachdem Sie den Kürbis kleingeschnitten haben, ist der schwierigste Teil dieses Rezeptes auch schon getan und Sie können sich dem Zwiebelschneiden widmen. Erwärmen Sie das Öl oder die Butter in einem großen Topf und fügen Sie die gehackten Zwiebelstücke hinzu. Lassen Sie diese leicht glasig werden und geben dann die Kürbisstücke hinzu.

Schwitzen Sie alles kurz an und löschen Sie das Ganze dann mit einem halben Liter Gemüsebrühe ab. Köcheln Sie alles für 25 Minuten auf kleiner Flamme, damit auch alles schön gar wird und sich der Kürbis zum Schluss leichter pürieren lässt. Geben Sie nach etwa 10 Minuten den restlichen halben Liter Gemüsebrühe hinzu und lassen Sie es weiterköcheln. Wenn die Kürbisstücke weich sind, können Sie sich an das Pürieren wagen und alles fein cremig pürieren. Fügen Sie zum Schluss die Sahne und die geriebene Muskatnuss hinzu und schmecken Sie die Suppe mit Salz und Pfeffer ab.

Mit solch leckeren Rezepten macht das Herbstwetter doch gleich mehr Laune. Was ist Ihr Lieblingsrezept für die kühlere Jahreszeit?

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