Ratgeber /19. August 2019

So helfen Kräuter bei Fußbeschwerden

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Unsere Füße tragen uns tagtäglich durch das Leben. Oft ist dies für uns so selbstverständlich, dass wir sie erst bemerken, wenn sie sich mit Schmerzen oder anderen Beschwerden melden. In diesem Fall hilft es, wenn Sie Ihren Füßen ab und zu eine Pause gönnen und sie hochlegen. Das entlastet Ihre Füße und bringt auch für Sie mehr Wohlbefinden. Die Fußpflege mit einem wärmenden Fußbad oder einer angenehmen Massage können Sie mithilfe von Heilkräutern unterstützen. Damit Sie weiterhin gesund zu Fuß unterwegs sind, stellen wir im Folgenden ein paar Heilkräuter und Rezepte vor, die bei verschiedenen Fußbeschwerden Linderung verschaffen.

Gegen geschwollene Füße sind Kräuter gewachsen

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Ob langes Stehen, langes Sitzen, allgemein zu wenig Bewegung, eine schlechte Durchblutung oder eine Fußverletzung – für geschwollene Füße gibt es viele Ursachen. Fakt ist, dass unseren Füße allgemein im Laufe des Tages leicht anschwellen. Wenn dies am Abend unangenehm ist, hilft es normalerweise schon, wenn Sie die Füße dann etwas hochlegen oder mit kaltem Wasser kühlen. Wenn jedoch Wassereinlagerungen die Ursache für die geschwollenen Füße sind, dann können Sie die Kraft von Heilkräutern nutzen.
Zum Beispiel von Löwenzahn: Das vermeintliche Unkraut hat harntreibende Eigenschaften. Das bedeutet, es hilft dem Körper, überschüssige Flüssigkeit loszuwerden. Bei geschwollenen Füßen können Sie sich einen Kräutertee aus Löwenzahn zubereiten. Dazu geben Sie etwa einen Teelöffel getrockneter Löwenzahnblätter in ein Gefäß und übergießen das Ganze mit heißem Wasser. Lassen Sie den Tee etwa fünf Minuten ziehen. Gießen Sie den Tee danach durch ein Sieb in eine Tasse. Sie können täglich etwa zwei bis drei Tassen Löwenzahntee trinken.
Andere Heilkräuter mit harntreibender Wirkung sind Brennnessel oder Schachtelhalmkraut. Auch diese Kräutertees können bei geschwollenen Füßen durch Wassereinlagerung lindernd wirken.

Aromatische Kräuter lindern schwitzige Füße

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Wenn es draußen warm, wärmer und schließlich heiß wird, kommen auch unsere Füße ins Schwitzen. Etwa ein Drittel der Deutschen klagt über schwitzige, nasse Füße – und dies häufig nicht nur im Sommer. Schweißfüße sind also weit verbreitet. Dennoch ist es vielen Personen natürlich unangenehm, wenn sie beispielsweise bei Besuchen feuchte Spuren auf dem Boden hinterlassen. Ganz zu schweigen von dem unangenehmen Geruch! Andere Ursachen für übermäßiges Schwitzen an den Füßen sind falsches Schuhwerk, das nicht atmungsaktiv ist, sowie Socken aus Kunstfasern.
Aber auch hier gibt es Abhilfe mit natürlichen Mitteln. Ein empfehlenswertes Kraut gegen Schweiß ist Salbei. Der mediterranen Heilpflanze wird eine schweißhemmende Wirkung nachgesagt. Mit einem Fußbad tun Sie Ihren Füßen etwas Gutes. Geben Sie dazu fünf bis sechs Esslöffeln Salbeiblätter in etwa einen halben Liter kochendes Wasser. Lassen Sie den Sud etwa zehn Minuten durchziehen und etwas abkühlen. Danach können Sie sich mit dem Salbei-Wasser Ihre Füße waschen. Oder Sie geben den Aufguss in eine große Schüssel, füllen noch etwas Wasser für ein Fußbad auf. Hinweis: Auch als Tee kann Salbei gegen Schweißfüße helfen. Fußbäder aus antibakteriell wirkenden Huflattich oder aromatischer Kamille können die Beschwerden von schwitzenden Füßen ebenfalls mildern.

Pflanzliche Mittel gegen Hühneraugen

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Viele kennen die schmerzhaften Hühneraugen an den Füßen. Diese Verdickungen der Hornhaut bilden sich oft durch Reibung oder Druck. Zu enge Schuhe, Fußfehlstellungen bzw. Fehlbelastungen oder Durchblutungsstörungen kommen als Ursachen in Frage. Vor allem Zehen oder Zehengelenke können betroffen sein. Beim Laufen oder beim Stehen können Hühneraugen sehr starke Schmerzen verursachen. Gegen diese „Plagegeister“ gibt es ebenfalls zahlreiche Hausmittel: von der Rosine über Essigwasser bis hin zu Zitronenscheiben. Ihre Wirkung beruht auf einem einfachen Prinzip: Die verdickte Hornhaut muss aufgelöst und abgetragen werden. Wenn die Verhornung noch nicht weit fortgeschritten ist, können Sie auf pflanzliche Mittel zurückgreifen, um die Hühneraugen zu lindern. Ein oft empfohlenes pflanzliches Hausmittel ist eine Tinktur aus Arnika, die in der Apotheke erhältlich ist. Sie können die Tinktur mehrmals täglich auf die Verhornung auftragen, am besten auch abends vor dem Zubettgehen. Dies soll die verhornte Haut allmählich aufweichen, sodass Sie sie leicht mit einem Bimsstein entfernen können. Auch Fußbäder mit wenigen Tropfen Teebaumöl werden zur Behandlung von Hühneraugen empfohlen.
Fußbeschwerden wie Hühneraugen können aufgrund von falschem oder zu engem Schuhwerk, das nicht optimal zu Fuß und Fußform passt. Im » Online-Shop von Vamos finden Sie viele Schuhmodelle für gesundes und entspanntes Laufen.

Sanfte Fußpflege bei rissiger Haut

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Rissige, trockene Haut an den Fersen kann unangenehm und sogar schmerzhaft sein. Hinzu kommt, dass die rissigen Hautstellen auch ein Einfallstor für Bakterien und Pilze sein können. Fußpilz kann die Folge davon sein. Eine gute Fußpflege hilft gegen diese Beschwerden, beispielsweise durch fetthaltige Cremes oder Öle wie Kokos- oder Mandelöl. Bei empfindlicher Haut sind Salben mit Kräuterextrakten aus Arnika oder Ringelblume (Calendula) empfehlenswert. Gönnen Sie sich dabei eine persönliche Wohlfühlbehandlung in Form einer Fußmassage. Beide Heilpflanzen haben entzündungshemmende Eigenschaften. » Arnika-Salben sollen übrigens auch bei Fußschmerzen durch Zerrungen oder Prellungen helfen und sind damit eine Empfehlung für die Hausapotheke.

Welche Rezepte und Hausmittel können Sie für die Fußgesundheit empfehlen? Verraten Sie uns Ihre Tipps & Tricks.

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