Mode & Marken /27. Oktober 2017

Modemetropole New York: Fashion und Lifestyle aus dem Big Apple

Nahaufnahme gelber Taxis

Es gibt kaum eine Stadt auf der Welt, die so viele Superlative und so viel Sehnsucht in sich vereint wie New York. Wer nicht schon da war, möchte unbedingt hin und dank selten günstiger Flugpreise lässt sich ein solcher Traum auch erfüllen. Eins ist sicher: Was immer man in New York vorhat, was immer man hofft, dort zu finden, die Stadt ist ein lebendiges, buntes Treibhaus aus Kreativität und Ideen, Trends und Tradition, in dem jeder seinen Platz findet.
Nicht zuletzt ist der sogenannte „Big Apple“ auch eine der führenden Modemetropolen, denn die New Yorker Fashion Week eröffnet jedes Jahr die Saison weltweit und begrüßt Modefans aus aller Herren Länder. Kurzum, New York gibt in Sachen Mode immer noch den Ton an. Wir stellen Ihnen die Stadt am Hudson River und ihren einzigartigen Charakter ein wenig genauer vor.

Wie alles began

Nahaufnahme eines Münzfernrohrs vor der Skyline New Yorks
Wer an New York denkt, hat unwillkürlich himmelstürmende Wolkenkratzer, hektisch gestikulierende Finanziers an der Börse oder die in der ganzen Stadt auf und ab fahrenden gelben Taxis im Sinn. Doch bevor New York zu einem der größten Wirtschaftszentren und zu der pulsierenden Metropole wurde, die es heute ist, waren es niederländische Kaufleute, die sich im 17. Jahrhundert in der Gegend niederließen. Einer von ihnen, Peter Minuit, kaufte den einheimischen Indianern die Insel Manna-hatta für Waren im Wert von 60 Gulden ab. Knapp 40 Jahre später eroberten die Briten die Siedlung und machten aus Nieuw Amsterdam die Stadt New York. Heute ist die Stadt Heimat von über acht Millionen Menschen, Sitz unzähliger Konzerne und internationaler Organisationen und erwartet jährlich etwa 50 Millionen Besucher – mit über 500 Galerien, 200 Museen, 150 Theatern und mehr als 18.000 Restaurants wird hier niemandem langweilig werden.

In New York spiegelt sich die Geschichte Amerikas im Kleinen wider: Einwandererströme, rasantes Wachstum und damit verbunden der wirtschaftliche Aufstieg. Im 19. Jahrhundert bekam Manhattan sein Gesicht, als man beschloss, die ganze Insel in rasterförmigen Straßenzügen zu bebauen; große, opulent ausgestattete Wohnhäuser zollten dem zunehmenden Platzmangel und der Finanzkraft der Einwohner Respekt und lösten die bis dahin üblichen kleineren Ziegelbauten, die sogenannten „Brownstones“, ab. Ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte diese Entwicklung in den Goldenen Zwanzigern des letzten Jahrhunderts, als die Stadt einem wahren Geldtaumel erlag, dessen rauschende Feste nach dem Börsencrash am Schwarzen Freitag einem nicht minder großen Kater wichen. Dem staatlich verordneten Bauprogramm, das der Krise Abhilfe schaffen sollte, verdankt New York seine ersten Wolkenkratzer: Das Empire State Building und das Chrysler Building entstanden in dieser Zeit.

Wohin man geht

Panoramablick auf die Skyline New Yorks im Herbst
New York zählt zu den Städten, die man nie ganz begreifen kann, selbst dann nicht, wenn man dort wohnt, denn die Stadt bietet einfach an jeder Ecke Neues und Spannendes. Daher empfehlen wir: Nehmen Sie sich nicht zu viel vor, lassen Sie sich einfach treiben und erkunden Sie die Mega-City, wann immer möglich, zu Fuß.
Architektur? Amerikanische Geschichte? Kunst und Kultur? Essen und Lifestyle? Mode? – egal, wie vielfältig Ihre Interessen ausgeprägt sind, New York ist in jedem Fall eine Stadt, in die man wiederkommen will, denn nach dem ersten Besuch hat man vor allem das Gefühl, viel zu wenig Zeit gehabt zu haben.

Flatiron, Empire State Buildung, der Central Park, die Freiheitsstatue, die Brooklyn Bridge, der Time Square, die Grand Central Station, die Wall Street oder die weltberühmte 5th Avenue – wahrscheinlich sind Ihnen diese Namen längst geläufig, denn die Wahrzeichen New Yorks sind auf der ganzen Welt bekannt. Daher sollten Sie sich beim Besuch dieser in Geduld üben, denn die Schlangen vor den Touristenmagneten sind lang. Unser Tipp: Versuchen Sie, zeitig am Morgen oder spät am Abend da zu sein, dann haben Sie die besten Chancen.

Was sonst noch so geht

Nahaufnahme eines Straßenschildes mit Aufdruck Fifth Avenue
Trotz seiner Größe geht in New York auch, was in » Italien so viel Spaß macht: sich einfach durch die Stadt treiben lassen. Nur muss man das ein bisschen besser planen. Nach Brooklyn, Soho und dem Meatpacking District ist nun Williamsburg das angesagte Viertel, wohin es vor allem Kreative zieht. Ein Hauch 70er-Jahre-Flair weht durch die Straßen, in denen sich Künstler weithin sichtbar verewigt haben. Williamsburg ist der Gegenentwurf zum hektischen, spiegelnden Manhattan, man lässt alles locker angehen, fährt Rad oder Skateboard und isst gesund. Den Weg über die Williamsburg Bridge ist vor allem der spektakuläre Ausblick auf die Skyline von Manhattan wert.

Apropos Essen: New York ist ein Mekka für Feinschmecker, wenn auch nicht unbedingt ein preiswertes. Die vielen kulturellen Einflüsse haben ihre Spuren hinterlassen und so findet man schon mit einem einigermaßen guten Reiseführer himmlische Genüsse: Wenn das Flatiron Building auf Ihrer Liste steht, machen Sie einen kleinen Schwenk zu Eisenberg’s Deli und probieren Sie das fantastische Pastrami Sandwich; wenn Sie den Broadway entlangschlendern, biegen Sie am Nachmittag zu Alice’s Teacup ab und genießen Sie Tee und kleine Köstlichkeiten wie im Wunderland. Ganz in der Nähe befindet sich übrigens auch The Strand, ein Kaufhaus für gebrauchte Bücher, in dem man sich ganze Nachmittage lang verlieren kann. Zum Ausruhen können Sie in die grüne Lunge der Stadt, den Central Park, gehen oder sich im Highline Park, einer ehemaligen Güterzugtrasse mit toller Aussicht, entspannen. Und für den Überblick empfehlen wir „Top oft the Rock“, die Aussichtsplattform des Rockefeller Centers, von dem aus man über ganz Manhattan schauen kann. Wer noch höher hinaus möchte, besucht das One World Trade Center.

Was man anzieht

Freisteller eines bordeauxfarbenen Sneakers vor der Kulisse der Brooklyn Bridge
Der Style der New Yorkerinnen ist legendär und Objekt unzähliger Artikel in einschlägigen Modemagazinen. Was ihn wirklich ausmacht, konnte bisher niemand so richtig fassen, außer, dass er immer der letzte Schrei ist. Doch in New York hat letztlich jeder Stadtteil seinen eigenen Modestil: während in Manhattan » Pumps und ein cleaner Look mit teuren Designerteilen Pflicht ist, (dazu schwarze Jeans und eine weiße Bluse in lockerer Form) geht es in den hippen Stadtteilen wie Soho und Brooklyn eher darum aufzufallen: Hier schießen neue Läden über Nacht aus dem Boden und angesagte Designer im Auge zu behalten ist ein Fulltimejob jeder Moderedakteurin.

Beim Besuch der Modemetropole sollten Sie auf jeden Fall auf » bequemes Schuhwerk achten. Warum nicht ganz im Sinne der Stadt mit Stars und Sternchen? Der bequeme Sneaker von Semler ist besonders für lange Spaziergänge durch die City geeignet: Mit seiner Luftpolstersohle, der komfortablen Weite und der Kombination aus Schnürung und Reißverschluss hält er Sie lange auf den Beinen – und mit den Trendsettern locker mit!

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