Bewegung /26. Oktober 2016

So bringen Sie im Herbst Ihr Immunsystem auf Trab

älteres Ehepaar, das Arm in Arm spazieren geht

Auch wenn der Herbst sich derzeit in voller und vor allem bunter Blüte präsentiert, so naht doch mit großen Schritten der unliebsame Winter. Meteorologisch beginnt er zwar offiziell erst am 21. Dezember, aber für viele Menschen ist der 30.10., der Tag, an dem die Uhren auf Winterzeit zurückgestellt werden, der inoffizielle Beginn der dunklen und kalten Jahreszeit.  Bereits jetzt merken wir, wie sich unser Körper umstellen muss, um mit den veränderten klimatischen Bedingungen umzugehen. Ein Husten im Bus, ein Niesen im Supermarkt oder Halskratzen beim morgendlichen Aufstehen: Sobald die Temperaturen sinken und sich nasskaltes Wetter breitmacht, haben Erkältungskrankheiten Hochkonjunktur. Mit ein paar einfachen Tipps zeigen wir Ihnen, wie Sie der kalten Jahreszeit ein Schnippchen schlagen und Ihre Abwehrkräfte stärken können, damit Sie gesund und fit bleiben.

Frisches, saisonales Obst und Gemüse wie zum Beispiel Birnen, Äpfel, Karotten und Grünkohl haben jetzt Saison und sind daher besonders vitamin- und nährstoffreich. Wie wäre es also mit einer selbstgemachten Suppe mit buntem Gartengemüse? Einfach Lauch, Karotten, Kartoffeln und grüne Bohnen kleinschneiden, kurz anschwitzen und mit Gemüsebrühe ablöschen. Alles zusammen etwa 15 Minuten auf kleiner Flamme ziehen lassen und dann mit Kräutern und Gewürzen abschmecken. Die Gemüsesuppe ist nicht nur lecker und schnell zubereitet, sie stärkt auch Ihre Immunabwehr.

Wenn es draußen nasskalt ist, dann möchten wir uns am liebsten zu Hause auf dem Sofa mit einer dicken Decke einkuscheln und den ganzen Tag drinnen verbringen. Auch wenn die grauen Wolken durchaus dazu verleiten, das Haus nicht zu verlassen,  so ist doch frische Luft die beste Möglichkeit, um die Abwehrkräfte des Körpers zu mobilisieren. Ziehen Sie sich also wetterfest an  (eine Mütze und ein Schal sind bei diesen Temperaturen durchaus angebracht) und gehen Sie für eine Stunde spazieren. Das beugt nicht nur Erkältungen vor, es ist auch förderlich für die Figur und stärkt zudem die Ausdauer.

Pflanzliche Heilmittel aus dem Küchenschrank

Nahaufnahme einer weißen Tasse mit Tee, Ingwer- und Zitronenscheiben
In vielen asiatischen Speisen ist es zu finden und auch hierzulande in jedem Supermarkt erhältlich: Die Rede ist von Ingwer, einer Pflanze, die gegen eine ganze Bandbreite von Beschwerden hilft. So soll die Knolle nicht nur die Verdauung ankurbeln und gegen Reiseübelkeit helfen, sie ist auch ein natürliches Mittel bei Halsschmerzen.
Wenn Sie Ihren ganz eigenen Erältungstrunk herstellen möchten, dann nehmen Sie ein Stück geschälten Ingwer, übergießen ihn mit kochendem Wasser, fügen eine Scheibe Zitrone und einen Teelöffel Honig hinzu und fertig ist das wohlbekömmliche Getränk. Wer die Schärfe des Ingwers schätzt, darf auch gerne den Honig weglassen.

Süßschnäbel können sich in der kalten Jahreszeit ab und zu eine Tasse heiße Schokolade gönnen. Schon die Maya wussten, dass Schokolade gut für die Seele und die Abwehrkräfte ist. Damit die Schokolade ihre Wirkung am besten entfalten kann, sollten Sie beim Kauf auf einen möglichst hohen Kakaoanteil achten, denn nicht die Schokolade selbst, sondern dem Kakao werden die antibakteriellen Wirkstoffe zugeschrieben. Ganz Mutige würzen die heiße Schokolade am Ende mit einer Prise Cayenne-Pfeffer oder Chili für den perfekten Schlechtwettertrunk.

Aber nicht nur mit heißen Getränken, auch mit bestimmten Speisen stärken Sie Ihre natürliche Abwehr. Wenn Sie es gerne würzig mögen, dann verfeinern Sie Ihre Mahlzeiten mit Gewürzen wie zum Beispiel Curry, Knoblauch oder Muskat. Scharfe Gewürze steigern die Körpertemperatur und fördern die Immunabwehr. Nicht bei jedem beliebt, aber dennoch besonders gesund sind übrigens Kümmel oder Anis.

Schwitzen Sie sich gesund!

Nahaufnahme von Wellness-Utensilien für die Sauna
Der Virenkiller schlechthin ist die Sauna. Aber richtig saunieren will geübt sein! Wenn Sie ein Sauna-Neuling sind, dann geben Sie Ihrem Körper Zeit, um sich an die Temperaturen und die damit einhergehende Belastung zu gewöhnen. Starten Sie mit etwa acht bis maximal zehn Minuten in einer mittelheißen Sauna bei 50 bis 60 Grad. Danach langsam, vom linken Bein angefangen über die Körpermitte und zum Schluss das Herz, kalt abduschen. Kuscheln Sie sich danach in einen weichen Bademantel und ruhen Sie eine Weile, um Ihren Kreislauf nicht unnötig zu belasten. Nach etwa 40 Minuten können Sie erneut in die Sauna gehen und sich im Anschluss wieder langsam kalt abduschen. Besonders bei Saunagängen gilt: Nehmen Sie sich Zeit und übertreiben Sie es nicht. Schließlich wollen Sie Ihre Gesundheit fördern und übertriebener Ehrgeiz kann da schnell schädlich sein.

Sie sehen, es ist nicht schwer, seinem Körper etwas Gutes zu tun. Versuchen Sie, auch wenn es manchmal schwer fällt, kleine Dinge wie einen Spaziergang bei Wind und Wetter oder einen ausgedehnten Saunabesuch in Ihren Alltag einzubauen und Sie werden sehen, dass solche kleinen Entspannungsmomente eine echte Wohltat für Geist und Körper sind.

Was tun Sie gegen den Herbst- und Winterblues? Welche Tipps kennen Sie noch für eine starke Immunabwehr?

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